Hausfritten Frittenwerk Schild

THANK GOD IT’S FRIESDAY

Wusstet ihr schon, dass Pommes frit­tierte Son­nen­strahlen sind, und man deswe­gen möglichst viele davon essen sollte? Und dass Jes­si­ca Alba mit der Servier­schale im Frit­ten­werk mehr zu tun hat, als man auf den ersten Blick ver­muten würde? Getreu nach dem Mot­to „Thank god it’s fries­day!“ traf sich die WE ARE CITY Crew am Sam­stag­mit­tag in der Pommes­man­u­fak­tur um gemein­sam zu schlem­men und etwas mehr zu erfahren über den Laden, der bei sein­er Eröff­nung im April für Aus­nah­mezu­s­tand auf der Ehren­straße sorgte. Und das, obwohl die Frit­ten­werk Grün­der Mateo und Mey von Anfang an eigentlich nur eines woll­ten: Leck­eres, ehrlich­es Fast Food machen. Und es ruhig ange­hen lassen.  

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Frittenwerk Köln.

Der Hype damals war von uns eigentlich gar nicht unbe­d­ingt gewollt — uns war es wichtig, mit unserem Konzept ganz beschei­den zu bleiben.“, erzählen sie und müssen dabei ein biss­chen lachen. Eigentlich ist es ja ein Luxu­s­prob­lem, zu viel Presse und Aufmerk­samkeit zu gener­ieren.

Uns war es ein­fach wichtig, dass die Leute ganz unvor­ein­genom­men in den Laden kom­men.”

Frit­ten­werk

Die Poutine ist zentraler Bestandteil der kanadischen Fast Food Küche

Als sie damals ihren ersten laden in Düs­sel­dorf eröffneten, sah das noch anders aus. Der Laden war die Erfül­lung eines Traums, der schon länger in ihren Köpfen herum geis­terte: Ein eigen­er Gas­tronomiebe­trieb.

Als Betreiber ein­er Wer­beagen­tur, die Strate­gien und Konzepte für Restau­rants entwick­elt, kan­nten sie die Branche gut. Über die Zeit beka­men sie mehr und mehr Ideen, wie das Konzept für einen eige­nen Laden ausse­hen kön­nte. Die Idee, was sie dort konkret anbi­eten woll­ten, ließ aber noch ein biss­chen länger auf sich warten. Sie kam erst auf, als Mey für eine Zeit zum Studieren ins Aus­land ging: Nach Kana­da.

Bei einem Besuch in Kana­da, ent­deck­ten die Grün­der einen zen­tralen Bestandteil der kanadis­chen Fast Food Küche für sich: Die Pou­tine.

Dieses beste­ht tra­di­tionell aus Pommes, die gar­niert mit Braten­soße und Käse gere­icht wer­den. „In Kana­da bekommt man Pou­tine sog­ar bei Mc Donald’s, in Deutsch­land bzw. Europa ist dieses Gericht aber kaum ver­bre­it­et“, erzählt Mey. Ungewöhn­lich fan­den die Drei das, wo Pommes hierzu­lande doch eigentlich total beliebt sind. Und da war sie auf ein­mal, die Geschäft­sidee.

Statt sich nur an die klas­sis­che Vari­ante zu hal­ten, began­nen sie mit weit­eren Top­pings zu exper­i­men­tieren. Dabei her­aus kamen neben dem „Clas­sic Que­bec“ u.a. Kreatio­nen wie die Frit­ten „Mon­tre­al Style“, das „Pulled Hon­ey Chick­en“ und die veg­a­nen „Bolo Frit­ten“ mit Gua­camole. „Wir ver­suchen die Karte bewusst klein zu hal­ten, freuen uns aber immer über Feed­back und ver­suchen, auf die Wün­sche unser­er Kun­den einzuge­hen“, erzählt Mateo.

Tolles Ambiente, originelle Verpackung und frisches Essen — das Frittenwerk als „Imbiss 2.0“

An der Wand des Imbiss­es hängt ein bemoost­es Bild mit dem Satz „Fresh Food Fast“. Dieser Satz ste­ht auch für die Philoso­phie der Betreiber. Frit­ten­werk ste­ht für leck­eres, gün­stiges Essen, das trotz­dem frisch ist. Und für ein Ambi­ente, das zwar mit dem Front Cook­ing und Barstühlen viele typ­is­che Street­food Ele­mente enthält, in dem man sich aber den­noch gerne länger aufhält.

Schaut man sich die Gestal­tung des Ladens an, so sieht man: Hier ist mit viel Liebe und Blick fürs Detail vorge­gan­gen wor­den. Dafür kann sich vor allem Art Direc­tor Mateo begeis­tern. “Ich habe ein Insta­gram Foto von Jes­si­ca Alba gese­hen, wie sie vor einem Imbiss stand und aus so einem Schif­fchen gegessen hat. Ich fand’s direkt total cool, weil es auch dieses klas­sis­che Street­food Feel­ing hat­te. Und wenn’s Jes­si­ca Alba gefällt, dachte ich mir, dann werden’s andere Men­schen auch nicht so schlecht find­en.”

Gesagt, getan. Seit­dem essen die Besuch­er des Frit­ten­werks ihre bun­ten Mahlzeit­en aus coolen Papp­schif­f­en.

Wenn wir schon einen Imbiss 2.0 machen, dann woll­ten wir’s richtig machen. Es sollte nicht nur schön ausse­hen, son­dern anders sein als alles, was man bish­er ken­nt. Vom Essen über die Ver­pack­ung bin hin zu den Läden selb­st.”

Frit­ten­werk

Das Wohlfühlen ist auf jeden Fall gegeben — nicht nur auf­grund des Inven­tars mit viel Holz und Grün, aber auch auf­grund des gemis­cht­en Pub­likums. An diesem Sam­stag­mor­gen sitzt der leicht verkaterte Hip­ster neben dem älteren Pärchen, mit­ten drin wir, die WE ARE CITY Meute an unser­er riesi­gen Tafel. Selige Stille, weil jed­er den Mund voll hat. Irgend­wann die Frage: „Machen wir das jet­zt jeden Sam­stag?“ Unseretwe­gen sehr gerne.

AUF EINEN BLICK

Frit­ten­werk
Ehren­straße 94, Innen­stadt
Web­site

Öff­nungszeit­en
Mo-Do: 11:30–22:00 Uhr
Fr und Sa: 11:30–23:00 Uhr
So: 12:00–21:00 Uhr