Köbes Stefan hält ein Kölschglas hoch

Für alle unter euch, die schon immer mal wis­sen woll­ten, wie man ein Kölsch zu 100 Prozent richtig zapft, für den haben wir heute gute Nachricht­en: Im Gaffel am Dom kann man tat­säch­lich ler­nen und üben, wie aus einem guten Kölsch das per­fek­te Kölsch wird. Und wer sich nicht ganz ungeschickt anstellt, bekommt am Ende der Fort­bil­dung sog­ar ein Diplom: Das Zappes Diplom.

*Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Gaffel Kölsch

UNTERHALTSAMER ABEND IM BRAUHAUS GAFFEL AM DOM

Natür­lich geht es in erster Lin­ie darum, einen gesel­li­gen und unter­halt­samen Abend zu haben und das Ganze nicht zu ernst zu nehmen. Dafür bietet sich der Fass­bierkeller im Gaffel Brauhaus neben dem Köl­ner Dom ide­al an. Als Gruppe bleibt man unter sich und wird während des Events nicht mit den anderen Gästen vom Brauhaus ver­mis­cht. Zwis­chen 20 und 35 Teil­nehmer kön­nen pro Abend mit­machen und aller­lei inter­es­santes über Kölsch, das Brauhaus und den Mythos ‘kölschen Köbes’ dazuler­nen. Denn nie­mand gerin­geres als die Köbese selb­st übernehmen die wichtige Auf­gabe des Schu­lun­gleit­ers.

Wer das Zappes Diplom erre­ichen möchte, trinkt sich in cir­ca drei Stun­den durch einen the­o­retis­chen und einen prak­tis­chen Teil. Keine Sorge, frisch gezapftes Kölsch gibt es beim Zappes Diplom von Anfang an! Und eine gesunde Stärkung mit halve Hahn, Gürkchen und Met­tbrötchen. Bevor es selb­st an den Hahn geht — übri­gens gibt es Zapfhähne für rechts- und linkshän­der — lernt man einiges über die Beschaf­fen­heit der Kölschstange, Kohlen­säure und Schaum. Das Kölsch­glas ist näm­lich deswe­gen so schmal, damit wenig Kohlen­säure das Glas entlässt. Und Kölsch hat natür­licher­weise Kohlen­säure, die wir im Glas behal­ten wollen. Aber was ist Kohlen­säure eigentlich? Hierzu sagt Köbes Ste­fan, der bei unserem Zappes Diplom der lei­t­ende Kom­man­dant war: “Kohlen­säure ist der Fet­trand am Kotelett. Es ist der Geschmack­sträger von Kölsch.” Wohl wahr, denn nie­mand mag ein abge­s­tandenes und schales Kölsch.

BEIM ZAPPES DIPLOM KRIEGT IHR PRAKTISCHE TIPPS

Der the­o­retis­che Teil macht nicht nur Spaß, weil man span­nen­des Hin­ter­grund­wis­sen bekommt. Son­dern auch prak­tis­che Tipps: Möchte man ein warmes Kölschfass schnell kalt kriegen, wick­elt man es am besten in ein Frot­tee­tuch und legt es zwei bis drei Stun­den in eine Gefriertruhe. Die Fäss­er im Gaffel am Dom sind natür­lich immer gekühlt, da muss man sich zunächst mal keine Sor­gen machen. Und während man immer wieder mit kaltem Bier ver­sorgt wird, lernt man wie neben­bei dazu. Bis es soweit ist und man selb­st die Hand an den Hahn anlegt: Zuerst das saubere Glas mit kaltem Wass­er ausspülen. Dann das Glas schräg an den offe­nen Zapfhahn hal­ten und zügig bis zur Pflaume befüllen. Kurz warten und dem Kölsch dann das Krönchen auf­set­zen. “Zwei mal gezapft und drei Mal geschluckt, so trinkt man das per­fek­te Kölsch”, erk­lärt Köbes Ste­fan.

Der prak­tis­che Part vom Zappes Diplom geht am schnell­sten rum. Ist das Fass ein­mal angestochen, dauert es nicht lange, bis alle Teil­nehmer ihr the­o­retis­che Wis­sen umset­zen wollen. So soll es ja auch sein! Ist das Fass leer, kann davon aus­ge­gan­gen sein, dass genug geübt wurde und alle das Diplom ver­di­ent haben. Wie an unserem Abend. Der Abend im Fass­bierkeller ist kurzweilig und für alle Arten von Gästen — haupt­sache man hat Spaß am Glas. Das Event bietet sich als Geschenk oder für einen Jungge­sel­len­ab­schied an. Oder ein­fach, um mit Fre­un­den zu trinken und dabei kölsches Wis­sen zu bekom­men. Die Kurs­ge­bühr liegt bei 27,00 € pro Per­son inkl. Verkos­tung vom Show­fass, kölschen Hap­pen & Zappesurkunde. Das neben­her getrunk­ene Kölsch wird sep­a­rat bezahlt.

AUF EINEN BLICK

Zappes Diplom im Gaffel am Dom
Hier find­et ihr eine Über­sicht­sliste mit allen ver­füg­baren Ter­mi­nen


*Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Gaffel Kölsch