Lichtinstallation

Wir waren für euch am Abschlusstag auf der Telekom Elec­tron­ic Beats-Exhi­bi­tion unter­wegs.  Getreu dem Mot­to: „Life is for shar­ing“ wurde auf dem Jack in the Box-Gelände eine Ausstel­lung aus­gerichtet, die größer und viel­seit­iger war als je zuvor.
Im Herb­st 2015 startete jene Ausstel­lungsrei­he in Budapest und set­zt sich nun in Köln fort. Angeknüpft an das Elec­tron­ic Beats-Fes­ti­val, welch­es, wie der Titel schon ver­rät, seinen Haupt­fokus auf elek­tro­n­is­che Musik legt, ist die Exhi­bi­tion eine per­fek­te Ergänzung zum Rah­men­pro­gramm: Wir bekom­men einen Mix aus Kun­st, Design, Musik, Tech­nolo­gie und Lifestyle auf dem weitläu­fi­gen Gelände geboten.

*Dieser Beitrag ent­stand in fre­undlich­er Koop­er­a­tion mit Telekom Elec­tron­ic Beats

Eine interaktive Ausstellung, die Erlebnisse schafft

Draußen erwarten uns, neben einem grandiosen DJ-Set des Kom­pakt-Labels, Food-Trucks und Bars, die uns mit „über­lebenswichti­gen Din­gen“ ver­sor­gen, wie Alko­hol und tollem Essen. Lei­der will das Wet­ter bei unserem Besuch nicht ganz so, wie wir wollen: Ein warmer Som­mer­re­gen zieht auf, weshalb dann lei­der auch mein Schirm noch zum Ein­satz kommt. Aber auch in nassem Sand lässt es sich gut tanzen. Zwis­chen­durch find­en wir an ein­er Sieb­druck­sta­tion einen trock­e­nen Unter­schlupf und schauen zu, wie unsere Turn­beu­tel bedruckt wer­den.

Auch kom­men wir an einem 3D-Stree­tart-Gemälde vor­bei. In Form eines riesi­gen Syn­the­siz­ers ist es schlicht auf den Boden gemalt. Während ich selb­st „auf den Tas­ten ste­he“, ist ins­ge­samt kaum ersichtlich, um was es sich han­delt. Die Drei­di­men­sion­al­ität wirkt erst aus ein­er bes­timmten Per­spek­tive, die auf unserem Foto zu sehen ist.

Zum weit­eren „Trock­nen“ geht es für uns dann in die dun­klen Hallen, zur eigentlichen Ausstel­lung, die nicht nur zum Sehen, son­dern auch zum Anfassen und Erfahren geschaf­fen ist. Hier stellen wir euch eine Auswahl der Instal­la­tio­nen vor:

Wer schon immer mal elek­tro­n­is­che Musik kom­ponieren und sam­plen wollte, sich aber nie range­traut hat an DJ-Equip­ment oder hochtech­nis­che Pro­gramme… Per Holmquist hat mit der Instal­la­tion der Beat Blox Abhil­fe geschaf­fen. Und so kön­nen auch schon die Kle­in­sten an drei ganz beson­deren Plat­ten­spiel­ern exper­i­men­tieren. Die Besuch­er leg­en kleine Blöcke auf die 3 Plat­ten­teller, die bei jed­er Umrun­dung einen Klang aus­lösen und sich in gle­ich­er Geschwindigkeit drehen. Unter­schiedliche Anord­nun­gen sor­gen für dif­feren­zierten Klang und ein beson­deres Musik­er­leb­nis.

In der inter­ak­tiv­en Instal­la­tion „MOMENTUM“ wer­den mein Kör­p­er und meine Bewe­gun­gen (sowie von bis zu zwei weit­eren Per­so­n­en) live in eine Kom­bi­na­tion aus Musik, Laut­en und Visu­als umge­set­zt. Ich sehe vor mir auf dem Bild­schirm, wie ich mich auflöse, eins werde mit den Klän­gen, For­men und Far­ben.

Mit der „Tilt Brush“ lassen sich 3D-Gemälde in ein­er virtuellen Real­ität erschaf­fen. Du stehst im Raum mit ein­er speziellen Brille und kannst 360 Grad um dich herum ein Kunst­werk erschaf­fen. Die Steuerung dazu hältst du in deinen Hän­den. Ein Mon­i­tor stellt den Zuschauern dar, was du ger­ade kreierst, aber für dich ist die Darstel­lung drei­di­men­sion­al und du tauchst sel­ber in dein Meis­ter­w­erk ein.

Mein per­sön­lich­er Favorit der Ausstel­lung sind die „Float­ing Sounds“. flora&faunavisions haben eine audio­vi­suelle, bege­hbare Klang- und Rau­min­stal­la­tion geschaf­fen. Die Besuch­er kön­nen sich auf Lochkarten ihr eigenes elek­tro­n­is­ches Musik­stück zusam­men­stellen und zwis­chen zahlre­ichen Effek­ten, Geschwindigkeit­en und elek­tro­n­is­chen Gen­res wählen. Ich entschei­de mich für Tech­no. Das Tolle ist, dass meine Kom­po­si­tion nun von einem Scan­ner gele­sen und direkt umge­set­zt wird. Einen Moment später ste­he ich inmit­ten mein­er eige­nen Raum-Klang-Instal­la­tion und lasse den Sound auf mich wirken. Zwar ist die Drei­di­men­sion­al­ität für euch hier schw­er trans­portier­bar, doch bekommt ihr einen kleinen Ein­druck. Den Link zu meinem Musik­stück kon­nte ich mir per Mail zusenden lassen. Hier kön­nt ihr ihn anhören: vimeo.com/167623078

In dieser beson­deren Ausstel­lung wurde von uns als Betra­chtern längst nicht nur pas­siv Kun­st kon­sum­iert, son­dern wir waren sel­ber ein Teil des Ganzen und kon­nten in drei­di­men­sion­al real­is­tis­ch­er Aus­druck­sweise eigene (Klang-)Kunst schaf­fen. Eine beson­dere Erfahrung, welche wir hier gerne mit euch teilen!

AUF EINEN BLICK

Alle News zu Telekom Elec­tron­ic Beats
Upcom­ing Events