FREE NOW ist seit kurzem in Köln verfügbar

Einen Tag lang sind wir mit FREE NOW Ride durch Köln gefahren und haben uns fünf Orte und Eck­en angeschaut, die wir noch nicht kan­nten – oder schon länger nicht mehr besucht haben. Hier ist eine kleine Rund­fahrt für euch und den näch­sten Herb­st­tag.

*Dieser Beitrag ent­stand in fre­undlich­er Koop­er­a­tion mit FREE NOW

Jet­zt ist er also da, der Herb­st. Für viele wird damit ihre Lieblings­jahreszeit ein­geläutet: Blät­ter wech­seln ihre Far­ben und die Bäume im weitläu­fi­gen Stadt­wald verän­dern sich zu einem bun­ten Meer aus Grün- und Gelbtö­nen.

Die roman­tis­che Vorstel­lung von einem gold­e­nen, milden Herb­st entspricht aber nicht immer der Real­ität. Das Wet­ter ist launen­haft; mal scheint die Sonne und es ist mild, mal sind es reg­ner­ische und windi­ge Tage. Aber all das hält uns nicht davon ab unser schönes Köln mit seinen span­nen­den Eck­en zu ent­deck­en, denn es gibt viele Gründe, auch an grauen Tagen das Haus zu ver­lassen.

MIT FREE NOW QUER DURCH KÖLN

Deshalb hat es Julia und mich an einem gräulichen Herb­st­tag nicht abge­hal­ten, endlich mal wieder gemein­sam auf Ent­deck­er­tour durch Köln zu gehen. Schon länger hat­ten wir einen Tage­saus­flug geplant und woll­ten Teile in Köln besuchen, die wir nicht ken­nen oder an denen wir lange nicht mehr waren. Das Manko war immer das Gle­iche: Es gibt Orte in Köln, die man mag, aber sel­ten hin­fährt, weil sie schlecht zu erre­ichen sind. Vor allem, wenn man wie wir kein eigenes Auto hat. Deshalb haben wir uns für unsere geplante Ent­deck­ungs­tour an diesem Tag den Miet­wa­genser­vice Ride von FREE NOW aus­ge­sucht. Die ver­schiede­nen Ange­bote von FREE NOW sind mit­tler­weile in mehr als 100 Städten in Europa ver­füg­bar und bieten neben Ride natür­lich auch die Option, ganz ein­fach via App ein Taxi zu bestellen, um von A nach B zu gelan­gen. Egal welch­es Mobil­ität­sange­bot ihr ger­ade sucht, FREE NOW hat den passenden Ser­vice dazu und das europaweit. Für uns ging es also los – wir fuhren mit FREE NOW Ride quer durch Köln an fünf Orte, die einen Besuch wert sind.

Berthold Pott Galerie in Riehl

Los ging es an unserem Büro in der Süd­stadt hin in den Nor­den. Nah am Rhein und zwis­chen zwei Hochhäusern, die an Plat­ten­bau erin­nern, liegt die Berthold Pott Galerie an der B51 in Riehl. Zugegeben, die großstädtis­che Umge­bung aus Haupt­straße und Wohn­häusern ist etwas trist. Aber das indus­trielle Gebäude aus Beton mit mehrschichtiger Fas­sade, zu der trans­par­ente Lichtkup­peln gehören, macht von außen schon neugierig. Heute zeigt Berthold Pott zusam­men mit sein­er Frau in den weitläu­fi­gen Räu­men haupt­säch­lich zeit­genös­sis­che Kun­st mit dem Schw­er­punkt auf junge Malerei. In den 70er Jahren diente die Architek­tur als Umspan­nwerk: Die Energie, die in Köl­ner Haushal­ten als Strom ver­braucht wird, wurde an diesem Ort umge­wan­delt. 2002 wurde es als neues Gale­rienge­bäude eröffnet.

Öff­nungszeit­en
Dien­stag und Mittwoch: nach Vere­in­barung
Don­ner­stag und Fre­itag: 13 – 18 Uhr
Sam­stag: 12 – 16 Uhr u.n.V.

SO FUNKTIONIERT DER NEUE FAHRSERVICE VON FREE NOW:

FREE NOW Ride ist erst seit kurzem in Köln ver­füg­bar. Um den neuen Ser­vice zu nutzen, ladet ihr die App von FREE NOW herunter, reg­istri­ert euch und schon habt ihr ver­schiedene Möglichkeit­en in der Tasche, um in der Stadt mobil zu sein. Mit Ride bucht man einen lizen­zierten Fahrer, der einen am aktuellen Stan­dort abholt. Vor der Fahrt gibt man das Fahrtziel ein und sieht sofort, wie lange die Fahrt dauert und was sie kosten wird. Der Preis ist fix. Finde ich sauprak­tisch. Aber das Beste an der App ist, dass hierüber auch die Bezahlung läuft. Das ist vor allem dann hil­fre­ich, wenn man wie ich zu den Leuten gehört, die nahezu nie Bargeld dabei­haben. Oder zu wenig. Mit der App weiß ich, dass ich trotz­dem immer nach Hause komme. Ich kann auch vorher den Fahrer und seinen Namen sehen, denn das wird in der App angezeigt. Last but not least ist es zudem möglich, Trinkgeld über die App zu geben und Fahrer, die man beson­ders gut oder sym­pa­thisch fand, als Stamm­fahrer zu spe­ich­ern.

Frau sitzt im FREE NOW Wagen

KEUPSTRAßE IN MÜLHEIM

Nach­dem wir uns mit Kun­st einges­timmt hat­ten, woll­ten wir auf die andere Rhein­seite nach Mül­heim in die Keup­straße. Der schnell­ste Weg von hier ging über die Brück­en und weil wir es schnell und unkom­pliziert woll­ten, bestell­ten wir erneut einen Fahrer. Eine Straße wie diese find­et man in Köln kein zweites Mal. Hier tre­f­fen über­re­gionale Kul­turen aufeinan­der, doch über­wiegend sind es türkisch geprägte Laden­lokale auf der trube­li­gen Geschäftsstraße. Ein Teil der Straße gren­zt ans Indus­triegelände und die Geschäfte auf der Keup­straße gehören zu den unter­schiedlich­sten Branchen: Lebens­mit­telmärk­te ste­hen neben Läden mit Haushalts­geräten und Bou­tiquen, die sich auf Hochzeitsmode spezial­isiert haben. Daneben bekommt man auss­chließlich Geschenk- und Zierkarten. Es gibt ver­schiedene türkische Dien­stleis­tun­gen wie Fahrschulen oder Änderungss­chnei­dereien. Vor allem aber sind es die Imbiss­bu­den, Juwe­liere und tra­di­tionell ein­gerichtete Restau­rants und Bäck­ereien, in denen man erstk­las­sige Bakla­va und türkisches Eis kaufen kann, die die Keup­straße inter­es­sant machen. Häuser aus der Grün­derzeit tre­f­fen auf Zweckar­chitek­tur der Nachkriegszeit. Ins­ge­samt ist die Keup­straße eine Ein­bahn­straße mit exo­tis­chem Flair.

Carlswerk in Mülheim

Das his­torische Indus­triegelände mit dem Carl­swerk auf der Schanzen­straße gren­zt an die Keup­straße an und bietet einen konkreten Gegen­satz. Unter­schiedliche Branchen und Unternehmen haben auf rund 125.000 m² ein urbanes Stadtquarti­er geschaf­fen: Medi­en, Design, Architek­tur sitzen neben Großhan­del, Logis­tik und Pro­duk­tion. Es ist eine urbane und hippe Kreativ­land­schaft mit indus­triellem Charme. Der Besuch hier lohnt sich, weil das weitläu­fige Are­al zum einen ein span­nen­der Ort zum Fotografieren ist und zum anderen ein gutes Freizeit- und Kul­tur­ange­bot im Carl­swerk Gelände aufge­fahren wird: ital­ienis­che Gas­tronomie im “Puri­no” oder regionale Biokost im Restau­rant “Offen­bach am Carls­garten” laden zum Sitzen und Genießen ein. In der Boul­der­halle kann man sich aus­pow­ern und im Schaus­piel­haus Köln Kul­tur sehen. Man muss kein Mitar­beit­er in Mül­heim sein, um den lebendi­gen Stadtquarti­er einen Besuch abzus­tat­ten — es geht auch als Stadt-Tourist mit frischem Bakla­va von der Keup­straße.

Mit dem FREE NOW Wagen in Mülheim

Der Schlosspark Stammheim

Unsere Wun­sch­tour ging weit­er nördlich: App auf­machen, Ziel eingeben und schnell war das neue Ride da. Ziem­lich nördlich, direkt am Rhein und eben­falls auf der recht­en Seite der Stadt liegt der Schloss­park Stammheim. Im 19. Jahrhun­dert war der Park Teil eines mit­te­lal­ter­lichen Rit­tergutes, heute dient er zur Erhol­ung und ist eine öffentliche Grü­nan­lage. Seit 2002 wird der Park auch genutzt, um mod­erne Kun­st zu zeigen. Viele der Skulp­turen sind feste Instal­la­tio­nen, die Bezug auf das Leben zwis­chen Men­sch und Natur nehmen. Der Park ste­ht wie viele andere Anla­gen in Köln unter Denkmalschutz und wird aus diesem Grund beson­ders aufmerk­sam gepflegt — und das sieht man. Es ist ein wirk­lich schön­er, klein­er Park mit ein­er großen Anzahl ein­heimis­ch­er Bäume von hohem Alter und bild­schön­er Erschei­n­ung: Einige der Bäume wer­den auf über 200 Jahre geschätzt.

KÖRNERSTRAßE IN EHRENFELD

Als let­zten Ort der Ent­deck­ung haben wir uns für die Körn­er­straße in Ehren­feld entsch­ieden. Auch wenn sie mit­tler­weile bekan­nt wie ein bunter Hund ist, ist sie die Verkör­pe­rung urbaner Sub­kul­tur, zeigt ein mod­ernes Ehren­feld und ist immer einen Besuch wert: das jährliche Nach­barschafts­fest “Körn­er­straßen­fest” und die immerzu hän­gen­den bun­ten Wim­pelket­ten zwis­chen den Häusern machen die Körn­er­straße eben­falls zu einem beson­deren Straßen­zug. Hippe Design­lä­den, die Kaf­feerösterei “Van Dyck” und der Unver­pack­t­laden “Veedel­skrämer” schmück­en das Sträßchen eben­falls wie die Galerie Bunker k101 oder die Eck­kneipe Nachti­gall. Wenn man ein biss­chen mehr Zeit hat, sollte man durch die kleinen Läden schlen­dern, um anschließend bei der IMI Win­ery mit aus der Pfalz pro­duziertem Wein zu ver­sack­en. Das geht sehr sehr gut!

Unser Tag neigte sich dem Ende und das Faz­it für unsere Tour durch Köln mit FREE NOW Ride ist, dass wir das Konzept ziem­lich gut find­en: Die App ist ein­fach zu bedi­enen und man ist immer flex­i­bel. Vor allem finde ich es prak­tisch, dass man kein Bargeld braucht.

Wir hof­fen, mit diesen fünf Orten in Köln bekommt auch ihr Lust, den Herb­st in der Stadt willkom­men zu heißen. Also ab in den Kuschelpul­li, mit Tee in der Ther­moskanne und mit FREE NOW Ride ein paar neue Eck­en ent­deck­en!

Eure Julia und Char­lotte

AUF EINEN BLICK

FREE NOW
Web­site
Berthold Pott Galerie
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