Fußgruppe beim Kölner Rosenmontagszug

Tra­di­tion seit 1823. Seit 196 Jahren gehört der Rosen­mon­tagszug zum Köl­ner Karneval wie Apfel­mus zum Kartof­felpüree. Bei­des ist aus Köln nicht wegzu­denken.

Wir haben für euch drei Gründe zusam­mengestellt, warum man den Köl­ner Rosen­mon­tag nicht ver­passen sollte und Teil eines wun­der­bar kreativ­en, spaßi­gen und kul­turellen Event ist.

DER KÖLNER ROSENMONTAGSZUG: FAST 200 JAHRE TRADITION

Der Köl­ner Rosen­mon­tagszug ist eine fast 200 Jahre alte Tra­di­tion. Unter dem Mot­to „Thronbestei­gung des Helden Carneval“ und mit 15 Zugnum­mern, fand am 10. Feb­ru­ar 1823 der erste Rosen­mon­tagszug in der Köl­ner Innen­stand rund um den Neu­markt statt. In den ersten Jahren hieß er jedoch noch “Masken­zug”, erst sieben Jahre später wurde er zum Rosen­mon­tagszug umbe­nan­nt. Organ­isiert wurde er von dem Fes­tord­nen­den Komi­tee des Köl­ner Karneval, welch­er heute immer noch beste­ht. Mit beim Umzug waren die Köl­ner Stadt­sol­dat­en, heute die Roten Funken, Reit­erko­rbs Jan von Werth, sowie Bauer und Jungfrau. Seit 196 Jahren ist er nur 31 mal aus­ge­fall­en, darunter Gründe wie der erste und zweite Weltkrieg, sowie Regierungsver­bote, Refor­men oder ein­fach nur Unwet­ter.
Der heutige Rosen­mon­tagszug set­zt der Ver­gan­gen­heit und Tra­di­tion auf eine beson­dere Art ein Denkmal.

DER GRÖSSTE KARNEVALSUMZUG IN GANZ DEUTSCHLAND

Mit ein­er Gesamtlänge von 8km, davon 7,5 km Zugstrecke, ist der Köl­ner Rosen­mon­tagszug der größte Karneval­sumzug in ganz Deutsch­land. Jährlich besuchen knapp 1 Mil­lio­nen Men­schen den bun­ten, satirischen und tra­di­tionellen Umzug. Die 89 Grup­pen, unter denen 2.100 Musik­er und 320 Pferde sind, starten in der Köl­ner Süd­stadt an der Sev­erin­stor­burg und ziehen 3,5 Stun­den lang durch die Köl­ner Innen­stadt. Über die Sev­erinsstraße zum Neu­markt, weit­er über Rudolf‑, Friesen- und Appel­hof­platz, durch die Alt­stadt, bis zur Mohren­straße. Der erste Wagen, der Blaue Funken, wird voraus­sichtlich um 13:47 in der Mooren­straße ein­tr­e­f­fen. Jährlich wer­den um die 300 Ton­nen Süßigkeit­en und Strüß­je in die Menge gewor­fen. Allein dafür lohnt es sich schon, den Köl­ner Rosen­mon­tagszug zu besuchen.

KUNSTVOLL PARODIERTE AKTUELLE THEMEN BEIM KÖLNER ROSENMONTAGSZUG

Neben den Ton­nen Süßigkeit­en und Strüß­je, die man am Rosen­mon­tagszug fan­gen kann, ist der Umzug ein­fach schön anzuse­hen. Unter den 95 kreativ­en und bun­ten Fest­wa­gen, befind­en sich 26 von den bekan­nten Per­si­fla­gen. Aktuelle The­men zu Poli­tik, Sport, Wirtschaft, Gesellschaft und Stadtleben wer­den mit kölschen Redewen­dun­gen kun­stvoll par­o­diert und dargestellt. Dieses Jahr ste­ht ganz klar der Umwelt-& Naturschutz im Vorder­grund, aber auch Merkel, Trump und Putin sind auf den diesjähri­gen Per­si­fla­gen zu sehen und bekom­men mit der kölschen Art einen auf den Deck­el. Der Rosen­mon­tagszug verbindet Tra­di­tion mit aktuell wichti­gen The­men, die uns Köl­ner alle etwas ange­hen und das auf eine kreative und satire artige Weise.

Tut euch selb­st einen gefall­en, schmeißt euch am Mon­tag in eure buntesten Kostüme und macht euch auf den Weg zum High­light des Köl­ner Karnevals, den Rosen­mon­tagszug. Viel Spaß und Kölle Alaaf!

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